____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Prischwitz
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Prischwitz, sorbisch , ist ein Ort im sÀchsischen Landkreis Bautzen. Er gehört seit 1994 zur Gemeinde Göda, die westlich an Bautzen grenzt und liegt im sorbischen Siedlungsgebiet.
Contents
âą Geographie
âą Lage
âą Geomorphologie
âą Geologie
âą Klima
âą Vegetation
âą Fauna
âą Geschichte
âą Infrastruktur
âą Verkehr
âą Energie
âą Kommunikation
âą Bildung
âą Sonstiges
âą Veranstaltungen
âą Besonderheiten
âą Weblinks
âą Literatur
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Geographie
Lage
Der Ort liegt in der Oberlausitz und wird von den Ortschaften Muschelwitz im Nordosten, Döbschke im SĂŒdosten, Pietzschwitz im SĂŒden, Zischkowitz im SĂŒdwesten, Liebon im Westen und Zscharnitz im Nordwesten umgeben.
Geomorphologie
Das Relief ist wellig und weist eine Abdachung nach Norden auf. Die sĂ€chsische Naturraumgliederung ordnet den Landstrich dem Oberlausitzer Gefilde zu. Es handelt sich dabei um einen Teil der Naturregion SĂ€chsisches Lössgefilde, die in der Gegend von Prischwitz nur noch eine Nord-SĂŒd-Ausdehnung von etwa 15 Kilometern aufweist und sich nach Osten hin weiter verschmĂ€lert. Nördlich grenzt das relativ ebene Oberlausitzer Heide- und Teichgebiet an, sĂŒdlich das Oberlausitzer Bergland.
Der heutige Formenschatz entstand ĂŒberwiegend im QuartĂ€r insbesondere unter dem Einfluss der letzten Eiszeiten. Er beinhaltet unter anderem Rinnen, MuldentĂ€ler und LöĂplatten und -rĂŒcken. Prischwitz liegt im Tal des Schwarzwassers zu beiden Seiten des FlĂŒsschens, welches zum Einzugsgebiet der Elbe gehört und hier seit den 1970er Jahren weitgehend reguliert ist. 2023 wurde der Flussabschnitt zwischen Prischwitz, Sollschwitz und Dreikretscham aufwendig renaturiert. Im Ort befindet sich seit 1907 ein Pegel, nach welchem die Hochwasserwarnungen und -entwarnungen durch das Schwarzwasser fĂŒr die Gemeinde Göda herausgegeben werden.cite-ref-pegel-1-0[1]cite-ref-pegel2-2-0[2]
Geologie
Die jĂŒngsten Ablagerungen sind Auensedimente des Schwarzwassers, welche sich in der Tiefelinie von dessen Tal finden lassen.cite-ref-geol-3-0[3] Sie setzen etwa 350 m nordwestlich der AutobahnunterfĂŒhrung (K7278) zwischen Prischwitz und Pietzschwitz ein. Ihr Alter dĂŒrfte holozĂ€n sein. Im Westen und Norden steht Löà bzw. LöĂlehm an, welcher unter den periglazialen Bedingungen der letzten beiden Eiszeiten gebildet wurde. Im SĂŒden und Osten finden sich Schmelzwasserablagerungen des sich zurĂŒckziehenden Eises der Elsterkaltzeit. Das Prischwitzer Gebiet wurde von den Eismassen der Elster- und der Saalekaltzeit bedeckt. Diese aus geologischer Sicht sehr jungen Sedimente ĂŒberlagern einen cadomisch-kambrischen Granodiorit. Diese LagerverhĂ€ltnisse kennzeichnen eine ausgeprĂ€gte SchichtlĂŒcke zwischen dem Kambrium und dem QuartĂ€r, welche in dieser Form erst mit den AbtragungsvorgĂ€ngen der Eiszeiten entstanden ist. Der Granodiorit wurde frĂŒher in einem Steinbruch im Ort gewonnen, dieser ist jedoch heute völlig zugewachsen und nur noch als steile GelĂ€ndekante erkennbar. Zwischen Prischwitz und Liebon wird ein Bentonitvorkommen vermutet.cite-ref-geol2-4-0[4]
Klima
Die Region liegt in der kĂŒhlgemĂ€Ăigten Ăbergangszone zwischen Ozeanischem und Kontinentalem Klima (nach Troll und Paffen) bzw. der gemĂ€Ăigten Klimazone mit Ăbergangsklima nach Neef. Die Jahresmitteltemperatur von 8,5 °C fĂŒr Bautzen dĂŒrfte derjenigen von Prischwitz etwa entsprechen. Dabei ist der Juli mit durchschnittlich 18,2 °C der wĂ€rmste und der Januar mit â1,2 °C der kĂ€lteste Monat. Bei einer entsprechenden GroĂwetterlage können, durch einströmende kalte Luft aus dem Böhmischen Becken, auch Temperaturen bis â15 °C erreicht werden. Im Volksmund wird dieses PhĂ€nomen âBöhmischer Windâ genannt. Der mittlere Jahresniederschlag liegt, bedingt durch den Regenschatten des Oberlausitzer Berglandes, zwischen 670 und 690 mm. Damit ist das Gebiet relativ Niederschlagsarm. Der niederschlagsreichste Monat ist im langjĂ€hrigen Mittel der Juli mit 80 bis 90 mm, der niederschlagsĂ€rmste Monat ist der Januar mit etwa 40 mm.
Vegetation
Die potentielle natĂŒrliche Vegetation besteht im Schwarzwasser-Tal aus Traubenkirschen-Erlen-Eschenwald, auf den LöĂflĂ€chen aus typischem Hainbuchen-Traubeneichenwald und in den Rinnen der LöĂflĂ€chen aus Waldziest-Hainbuchen-Stieleichenwald.cite-ref-vegp-5-0[5] Die vorhandene Vegetation beschrĂ€nkt sich auf einige kleine WaldstĂŒcke, welche ĂŒberwiegend an den landwirtschaftlich nicht nutzbaren HĂ€ngen der Rinnen liegen.
Fauna
Im Raum Prischwitz kommen mindestens zwei Fledermausarten vor, eine davon ist das GroĂe Mausohr (Myotis myotis),cite-ref-wind1-6-0[6] die andere der GroĂe Abendsegler (Nyctalus noctula).cite-ref-wind2-7-0[7]
Geschichte
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1580 | 10 Bauern, 1 HĂ€usler |
| 1730 | 8 Bauern, 1 Kleinbauer |
| 1777 | 8 Bauern, 2 HĂ€usler |
| 1834 | 113 |
| 1871 | 121 |
| 1890 | 148 |
| 1910 | 121 |
| 1925 | 132 |
| 1936 | 320 |
| 1939 | 317 |
| 1946 | 394 |
| 1950 | 486 (Gemeinde) / 211 (Dorf) |
| 1964 | 750 |
| 1990 | 617 |
In frĂŒhslawischer Zeit existierte an der Stelle des heutigen Ortes wahrscheinlich ein Burgward, an den heute nur noch der Flurname Ratkow (= âBurgplatzâ) erinnert. Auch das spĂ€tslawische GrĂ€berfeld zwischen Liebon und Zscharnitz belegt, dass Prischwitz im alten slawischen Siedlungsland liegt.
Die ErsterwĂ€hnung erfolgte 1292, als das Bistum MeiĂen durch Bischof Withego I. in finanzielle Not geraten war und daher am 1. November 1292 die Dörfer âPrischewiczâ (Prischwitz) und âLuthewiczâ (Leutwitz) fĂŒr 234 Mark an die Ăbtissin Elisabeth und das Kloster St. Marienstern verkaufte.cite-ref-knothe-11-0[11] Das 1228/1241 in der Oberlausitzer Grenzurkunde genannte âPrisezâ hatte Alfred Meiche aus philologischen GrĂŒnden als Prischwitz gedeutet.cite-ref-12[12] Im Anschluss an Max JĂ€neckes historisch-geografische Untersuchungencite-ref-13[13] ordnet Gerhard Billig den Ort jedoch dem Dorf Prietitz zu, das heute nach Elstra eingemeindet ist.cite-ref-14[14] Dem folgt auch das Historische Ortsverzeichnis von Sachsen.cite-ref-15[15]
Im Jahr 1381 wurde Prischwitz nach Göda eingepfarrt, wobei der damalige Kirchenzehnt 19 Schock Getreide betrug. AuĂer dieser Steuer mussten weitere Abgaben und Frondienste an das Kloster gezahlt werden, die aber moderat waren, da es viele Besitzungen hatte. Eine Besonderheit war der âHonigzinsâ von jĂ€hrlich 31 Eimern, die durch Zeidlerei erbracht wurden. Das Kloster setzte auch den Richter fĂŒr kleinere RechtsfĂ€lle und dessen Schöffen ein, in andere FĂ€llen hatte es selbst die Obergerichtsbarkeit. Prischwitz liegt an der einstigen Alten StraĂe, einem Abschnitt der Via Regia, die von Breslau ĂŒber Görlitz, Bautzen, Kamenz nach Leipzig fĂŒhrte. Dadurch war der Ort an den gröĂten Handelsweg Mitteldeutschlands und damit an den Verkehr zwischen Schlesien und dem Westen des Heiligen Römischen Reichs angeschlossen. Schon 1374 und 1382 wird im Zinsregister von St. Marienstern eine MĂŒhle erwĂ€hnt, die bis 1967 in Betrieb war. Der Hussitensturm 1429 zog den Ort und das Kloster in Mitleidenschaft. SpĂ€testens seit 1725 bestand auf der Alten StraĂe eine Reit- und Fahrpostlinie, eventuell mit Halt in Prischwitz, an die noch das Fragment eines KursĂ€chsischen Viertelmeilensteines von 1725 an der S 100 in Richtung BloaschĂŒtz erinnert. In den Jahren 1832 bis 1834 begann die Ablösung der Dienste, 1856 wurde die klösterliche Gerichtsbarkeit aufgehoben. Danach war das Dorf eine Landgemeinde im Landgerichtsbezirk Bautzen. Am 1. April 1936 wurden Muschelwitz und Sollschwitz nach Prischwitz eingemeindet. Seit 1994 gehört Prischwitz und ihm untergeordneten Dörfer zur Gemeinde Göda.
FĂŒr seine Statistik ĂŒber die sorbische Bevölkerung in der Oberlausitz ermittelte ArnoĆĄt Muka in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts 131 Einwohner, davon waren 117 Sorben (89 %) und 14 Deutsche.cite-ref-muka-16-0[16] Ernst Tschernik zĂ€hlte 1956 in der Gemeinde Prischwitz (mit Muschelwitz und Sollschwitz) einen sorbischsprachigen Bevölkerungsanteil von nur noch 13,4 %.cite-ref-tschernik-17-0[17] Heute wird in Prischwitz kaum noch Sorbisch gesprochen.
Anfang des 20. Jahrhunderts siedelte sich verschiedene Gewerbe an, darunter Brauerei, Molkerei, Schmiede, Stellmacherei, Sattlerei, Uhrmacher, Installateur sowie Gast- und Textilgewerbe. Heute besteht nur noch die Schmiede. Seit 1963 war Prischwitz der offizielle Betriebssitz einer AuĂenstelle des VEB Meliorationsbau Dresden, der am 1. Mai 1990 privatisiert und unter Treuhandverwaltung gestellt wurde.
Die Liste der Kulturdenkmale in Göda enthĂ€lt unter anderem eine historische SteinbogenbrĂŒcke, die alte MĂŒhle (Nr. 8) und ein altes Fachwerkhaus in Prischwitz.
Siedlungsstruktur und Landnutzung
Bei der Siedlung Prischwitz handelt es sich um einen erweiterten Rundweiler mit Blockflur. Diese ursprĂŒngliche Struktur lĂ€sst sich ansatzweise noch auf dem Meilenblatt von 1804 erkennen. Die dominante Gehöftform ist der Vierseithof, dazu kommen noch einigen einzelne HĂ€user und ein Dreiseithof.
Die Landnutzung beschrĂ€nkt sich auf Grund der guten Böden weitgehend auf die Landwirtschaft. FrĂŒher gab es noch vereinzelt die Jagd, wobei dazu bestimmte FlĂ€chen von ihren jeweiligen EigentĂŒmern verpachtet wurden. Prischwitz gehört zum Revier 16 Burkau des Forstbezirks Oberlausitz.
Infrastruktur
Verkehr
Die Bundesautobahn 4 verlĂ€uft direkt sĂŒdlich des Ortskerns, wobei die beiden nĂ€chstgelegenen Ausfahrten Salzenforst und Uhyst am Taucher sind. Westlich der AutobahnbrĂŒcke ĂŒber die S100 (BautzenâKamenz) sollte ursprĂŒnglich die Anschlussstelle Prischwitz gebaut werden. Das Dorf ist an den ĂPNV durch die ZVON-Plusbuslinie 530 angebunden, die Prischwitz werktags stĂŒndlich mit Bautzen und Kamenz verbindet. Der nĂ€chste Bahnhof ist Seitschen (5,9 km).
Energie
Vor einiger Zeit waren zwei Windenergieanlagen unmittelbar sĂŒdlich der Bundesautobahn 4 in der Gemarkung Prischwitz geplant.cite-ref-wind1-6-1[6] Der Bau wurde jedoch aus GrĂŒnden des Tierschutzes im Jahr 2003 vom Verwaltungsgericht Dresden untersagt.
Kommunikation
Seit 1912 ist Prischwitz an das Telegrafen- bzw. Telefonnetz angeschlossen. Das âAmt Prischwitzâ arbeitet auch heute noch, die Vermittlungstechnik wurde jedoch nach Bautzen verlegt.
Bildung
Die erste Schule fĂŒr die Prischwitzer Kinder war Bolbritz, von 1884 bis 1946 Muschelwitz, danach bis 1980 das Schulkombinat Storcha/Bolbritz und seitdem Göda. Die FahrbĂŒcherei der Stadtbibliothek Bautzen bedient das Dorf im 14-tĂ€glichen Rhythmus mit ausleihbaren BĂŒchern, Zeitschriften, Kassetten, CDs, Videos und CD-ROMs.
Sonstiges
Veranstaltungen
Prischwitz war regelmĂ€Ăig Durchgangsort der Sachsen-Tour. AuĂerdem gibt es das gemeinsame Adventssingen, welches jedes Jahr von einer anderen Familien organisiert wird, sowie das jĂ€hrliche Hexenbrennen.
Besonderheiten
Auf Grund einer relativ hohen Anzahl von Personen katholischer Konfession in den ehemaligen Ortsteilen ist Prischwitz eine von 25 Ortschaften in der ansonsten eher evangelischen Oberlausitz, in denen gemÀà Fronleichnamsverordnung Fronleichnam ein gesetzlicher Feiertag ist.
Weblinks
Commons
: Prischwitz/PrÄÄecy
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Prischwitz im Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
Literatur
âą F. Schust, J. Wasternack: Granitoid-Typen in postkinematischen Granitoidplutonen: Abbilder von autonomen IntrusionsschĂŒben â Beispiele vom Nordrand des Böhmischen Massivs (Erzgebirge â Harz â Lausitz). â Z. geol. Wiss., 30: 77â117, Berlin. 2002.
âą Lausitzer Bergland um Pulsnitz und Bischofswerda (= Werte unserer Heimat. Band 40). 1. Auflage. Akademie-Verlag, Berlin 1983.
âą Chronik der Schule zu Muschelwitz â zum 50jĂ€hrigen JubilĂ€um und Heimatfest. 1. Juli 1934.
âą Gemeindeverwaltung Göda (Hrsg.): Göda â tausendjĂ€hrig. Festschrift zum JubilĂ€um. 2. Auflage. Bautzen 2006, ISBN 3-936758-36-0.
Einzelnachweise
cite-note-pegel-11. â Zustellungsplan fĂŒr Hochwassernachrichten. (PDF) Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 6. Januar 2014; abgerufen am 6. Januar 2014. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.umwelt.sachsen.de
cite-note-pegel2-22. â Hydrologisches Handbuch. Teil 1: Pegelverzeichnis. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 6. Januar 2014; abgerufen am 6. Januar 2014. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/publikationen.sachsen.de
cite-note-geol-33. â Geol. Ăbersichtskarte des Freistaates Sachsen. Abgerufen am 6. Januar 2014.
cite-note-geol2-44. â Karte oberflĂ€chennaher Rohstoffe 1 : 50.000 (KOR 50). Abgerufen am 6. Januar 2014.
cite-note-vegp-55. â Potentielle NatĂŒrliche Vegetation in Sachsen. Abgerufen am 6. Januar 2014.
cite-note-wind1-66. â Gutachterliche Stellungnahme zum Einfluss von Windenergieanlagen auf FledermĂ€use. (PDF; 142 kB) Abgerufen am 6. Januar 2014.
cite-note-wind2-77. â
cite-note-hov-81. Digitales Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen. Abgerufen am 23. November 2008.
cite-note-gsm-92. Chronik der Schule zu Muschelwitz â zum 50jĂ€hrigen JubilĂ€um und Heimatfest. 1. Juli 1934.
cite-note-g-103. Gemeindeverwaltung Göda (Hrsg.): Göda â tausendjĂ€hrig. Festschrift zum JubilĂ€um. 2. Auflage. Bautzen 2006, ISBN 3-936758-36-0.
cite-note-knothe-1111. â Hermann Knothe: Urkundliche Geschichte des Jungfrauenklosters Marienstern Cisterzienserordens in der Königl. SĂ€chs. Oberlausitz. Dresden 1871, S. 22 (Digitalisat SLUB Dresden).
cite-note-1212. â Alfred Meiche: Die Oberlausitzer Grenzurkunde vom Jahre 1241 und die Burgwarde Ostrusna, Trebista und Godobi. In: Neues Lausitzisches Magazin. Band 84, 1908, S. 145â251, hier S. 217 (slub-dresden.de).
cite-note-1313. â Max JĂ€necke, Die Oberlausitzer Herrschaften. Leipzig 1923 / Görlitz 2019
cite-note-1414. â Gerhard Billig: Die Burgwardorganisation im obersĂ€chsisch-meissnischen Raum. Berlin 1989, S. 153
cite-note-1515. â Prietitz im Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
cite-note-muka-1616. â Ernst Tschernik: Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung. Akademie-Verlag, Berlin 1954, S. 58.
cite-note-tschernik-1717. â Ludwig Elle: Sprachenpolitik in der Lausitz. Domowina-Verlag, Bautzen 1995, S. 244.